Bewegung bei Autismus

Kinder mit Autismus treiben im Allgemeinen weniger Sport als andere Kinder. Sie finden Sport – und alles, was damit zusammenhängt – nicht immer schön. Probleme mit sozialen Kontakten, stark eingeschränkte Interessen, geistige Beeinträchtigungen, Überempfindlichkeit, Angst vor Neuem, Widerstand gegen Veränderungen usw. sind oft große Hürden, um Sport zu treiben, und ganz besonders, um an organisierten Sportarten und Teamsportarten teilzunehmen.
Autisme anders bekeken
Autisme

Wegen Problemen mit Motorik, Koordination und Gleichgewicht kannst du auch Schwierigkeiten mit bestimmten Bewegungen, Haltungen und Techniken haben, wodurch viele Sportarten eine Herausforderung darstellen.

Trotzdem lohnt es sich absolut, mehr Bewegung in deinen Alltag zu integrieren. Kurzfristig kann Sport dein Selbstgefühl stärken, aber langfristig kann er das gesamte autistische Krankheitsbild wirksam verbessern (Srinivasan SM, 2014; Sefen JAN, 2020). Bewegung ist nämlich ein sehr vielseitiges „Medikament“ für Körper und Geist.

Referenzen
  1. Sefen JAN, Al-Salmi S, Shaikh Z, et al. Beneficial Use and Potential Effectiveness of Physical Activity in Managing Autism Spectrum Disorder. Front Behav Neurosci. 2020 Oct 22;14:587560. doi: 10.3389/fnbeh.2020.587560. PMID: 33192368; PMCID: PMC7642468.
  2. Srinivasan SM, Pescatello LS, Bhat AN. Current perspectives on physical activity and exercise recommendations for children and adolescents with autism spectrum disorders. Phys Ther. 2014 Jun;94(6):875-89. doi: 10.2522/ptj.20130157. Epub 2014 Feb 13. PMID: 24525861; PMCID: PMC4040426.
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